Rückblick

Schloss Ahaus

In der Barockanlage stand bereits zu Anfang des 11. Jhs. eine Burg, die 1406 aus dem Besitz der Edelherrn von Ahaus in den des Fürstbistums Münster überging. Im Auftrag des Fürstbischofs Friedrich Christian von Plettenberg erbaute der Kapuzinermönch Ambrosius von Oelde zwischen 1688 und 1695 das Jagdschloss. 1765 fügte der Barockbaumeister Johann Conrad Schlaun nach den Zerstörungen im Siebenjährigen Krieg in die Gartenfront einen Mittelrisalit mit großer Freitreppe ein. Im März 1945 wurde das Schloss durch einen Bombenangriff zerstört. Die bis dahin noch erhaltene barocke Ausstattung der Räume verbrannte. Das Schloss ist heute Sitz der Technischen Akademie Ahaus. Das Torhausmuseum zeigt neben Gebrauchsgegenständen des täglichen Lebens Luxus­artikel aus fürstbischöflichem Besitz, aber auch Zeugnisse aus Ahauser Fabriken in wechselnden Ausstellungen. Das Schulmuseum im zweiten Torhaus zeigt die Geschichte des Schulwesens anhand von originalen Zeugnissen.

Rahmenprogramm

Ab 18.00 Uhr: verschiedene Bands, gemein­sames »Rudelsingen«. Darüber hinaus wird für das leibliche Wohl aller Besucher gesorgt werden.

Die feine Gesellschaft

Hinter grandiosen Bildern einer paradiesischen Landschaft verbirgt sich eine bissige Satire: Alljährlich findet sich der französische Landadel an der Normandieküste ein, um die heilsame Luft und die malerische Kulisse inklusive Fischern und Muschelsammlern zu genießen. Aber im Sommer 1910 gehen seltsame Dinge vor sich. Mehrere Personen sind spurlos verschwunden. Die ersten Hinweise deuten auf den Fischer Rohbrecht, der zusammen mit seinem Sohn Lümmel Menschen über die See befördert. So auch eines Tages die Töchter der wohlhabenden Familie van Peteghem. Während einer Überfahrt verlieben sich Lümmel und Billie van Peteghem ineinander, was die sehr ungleichen Familien zum gegenseitigen Kontakt zwingt. Doch dann verschwindet auch Billie spurlos – und die Polizisten Böswald und Blading befürchten, dass Rohbrechts nicht nur Muscheln, sondern auch Menschen sammeln.

Regie: Bruno Dumont
Mit Fabrice Luchini, Juliette Binoche, Valeria Bruni Tedeschi, Jean-Luc Vincent
Komödie, F/D 2016
122 Min.; FSK 12

 

Kurzfilm

Between Bar

Eine Frau erfreut sich in einer Bar am aus­gelassenen Treiben der Gäste. Doch wie von einer durchsichtigen Mauer ist sie von den fröhlichen Menschen getrennt.

Animation, Buch und Regie: Pauline Flory
2016; 6 Min.

Anfahrt

Navi: Sümmermannplatz 1-3, 48683 Ahaus

Parkdecks befinden sich an der Straße »Domhof« in unmittelbarer Nähe des Schlosses.

ÖPNV: Bahnhof Ahaus an der Bahnstrecke Dortmund – Gronau; Vom Bahnhof über die Bahnhofstraße und die Straße »Domhof« zum Schloss. Busbahnhof direkt am Bahnhof sowie an der Haltstelle »Marienplatz« im Stadtkern. Vom Marienplatz zum Schloss und Schlossgarten ist es ein kurzer Fußweg.