Rückblick

Kolvenburg

Die Kolvenburg durchlebte eine wechselhafte Geschichte. Spätestens seit dem 13. Jh. bestand das heutige, ehemals umgräftete Burggelände. Wechselnde Familien des niederen Adels bewohnten die Burg, die auch immer wieder umgebaut wurde. In den fünfziger Jahren des 20. Jhs. war der bauliche Zustand äußerst bedenklich. Um das Gebäude vor dem Verfall zu retten, wurde es umfassend renoviert – die historische Bausubstanz blieb erhalten. Im Jahr 1966 pachtete der Kreis Coesfeld das Gebäude und baute die Kolvenburg zum Kulturzentrum aus. Heute bietet sie ein stimmungsvolles Ambiente für ganz unterschiedliche Veranstaltungen – von hochkarätigen Konzerten über Kunstausstellungen bis hin zu alljährlichen Frühlings- und Adventsmärkten. Es ist die ganz besondere Erscheinung des Gebäudes mit vielen historischen Spuren, die jeden Besuch der Kolvenburg so spannend macht.

Rahmenprogramm

Ab 20 Uhr: Live-Jazz Open Air, Ausstellung mit Kunstwerken von Julian Schnabel in der Kolvenburg

Schmetterling und Taucherglocke

Der ehemalige französische Elle-Chefredakteur Jean-Dominique Bauby ist 42 Jahre alt, als er urplötzlich aus seinem gewohnten Leben mit all seinem Glamour und Style gerissen wird. Jean-Do erleidet einen Hirnschlag und kann nur noch sein linkes Auge bewegen. Der restliche Körper ist gelähmt. Allerdings bekommt er alles mit, was um ihn herum passiert. Mit dem Blinzeln seines Auges diktiert Bauby seine Memoiren und lässt darin nicht nur sein Leben Revue passieren, sondern auch ganze Gedankenwelten entstehen, die ihn erkennen lassen: Glück bedeutet, zu realisieren, dass man liebt und geliebt wird. Die meisterhafte Verfilmung der gleichnamigen Autobiographie von Jean-Dominique Bauby wurde mit vier Oscar-Nominierungen, zwei Golden Globes und mit dem Regiepreis bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes ausgezeichnet.

Regie: Julian Schnabel
Mit Mathieu Amalric, Emmanuelle Seigner, Marie-Josée Croze;
Drama, F 2007
112 Min.; FSK 12

 

Kurzfilm

Ayny

AYNY – ein mit dem goldenen Studentenoscar ausgezeichneter Kurzanimationsfilm über die Liebe zweier Flüchtlingskinder zur Musik.

Animation
Buch und Regie:
Ahmad Saleh
2016; 11 Min.
Kunsthochschule für Medien Köln

Anfahrt

Navi: An der Kolvenburg 3, 48727 Billerbeck
ÖPNV-Anbindung: Bahnhof Billerbeck, Fußweg ca. 15 Minuten – liegt an der Bahnverbindung Münster – Coesfeld