Rückblick

Panoramabad Pappelsee

Das Panoramabad Pappelsee liegt mitten in Kamp-Lintfort und ermöglicht ein ganzjähriges Schwimmangebot. Das Hallenbad verfügt neben einem 25 m langen Sport- und Spaß­becken zum Schwimmen, Tauchen und Planschen über ein weiteres Becken mit einem Hubboden, das je nach Bedarf eingestellt werden kann. Entstanden ist der Pappelsee zu Beginn des 20. Jhs. Die nahe gelegene Zeche Friedrich Heinrich brauchte Füllmaterial, um die Bergwerksanlagen auf dem dort moorigen Boden zu errichten. Das damalige »Baggerloch« füllte sich mit Grundwasser und diente bis Mitte der sechziger Jahre als Badeanstalt. Im Jahre 2012 wurde das neue, mit modernster Technik ausgestattete heutige Panoramabad gebaut. Von hier aus kann man auf den Förderturm der ehemaligen Zeche Friedrich Heinrich blicken, die 2012 endgültig Ihre Pforten schloss.

Rahmenprogramm

Es spielt das Big Band Orchester Niederrhein e.V.. Die Fördergemeinschaft für Bergbau­tradition Linker Niederrhein e.V. stellt bergbaurelevante Gegenstände aus; den Besuchern wird empfohlen, sich eigene Camping­stühle, Decken o.ä. mitzubringen.

Junges Licht

Die 60er-Jahre, ein Sommer im Ruhrgebiet. Der Krieg ist vorbei. Das Ruhrgebiet sorgt mit Kohle und Stahl für das Wirtschaftswunder und den Fortschritt der gesamten Republik. Die Gastarbeiter sind schon da und Tante-Emma-Läden noch rentabel; Rauchen gilt nicht als gesundheitsgefährdend und Currywurst als nahrhaft. Während die Männer unter Tage malochen, vertreiben sich die Jungen ihre Zeit mit Zigaretten, Bier und Obszönitäten. Doch der 12-jährige Julian ist anders. Er kümmert sich liebevoll um seine kleine Schwester, schmiert Brote für seinen Vater und dient sonntags in der Messe. Mit Neugier beobachtet er, was um ihn herum geschieht. Besonders angetan hat es ihm die frühreife Nachbarstochter Marusha, die jedoch nicht nur den Jungen fasziniert. Als sich die latente erotische Spannung an einem heißen Sommertag plötzlich entlädt, gerät das Leben von Julian und seiner Familie aus der Bahn.

Regie: Adolf Winkelmann
Mit Oscar Brose, Charly Hübner, Lina Beckmann, Peter Lohmeyer, Stephan Kampwirth, Caroline Peters, Greta Sophie Schmidt, Nina Petri
Drama, D 2016
122 Min.; FSK 12

 

Kurzfilm

678

Es gibt 21 Würfel. Es gibt 6,7 und 8. 6 ist erdrückt und bedrückt, 7 ist unglücklich und 8 ist einfach groß.

Regie und Animation: Eunjin Park
8 Min.; KHM; 2016

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