Parkbad Süd

Im Gründungsjahr der Stadt Castrop-Rauxel wurde 1926 im Stadtteil Castrop das Parkbad Süd als »Städtische Freibadeanstalt« feierlich eingeweiht und der das Parkbad umgebende Stadtgarten angelegt. Nach 65 Jahren wurde es in der Saison 1992 aus Kostengründen geschlossen.Eine Bürgerinitiative gründete den Verein »Hände weg vom Stadtgarten Castrop!« e.V.; es wurde ein Antrag beim Landesamt für Denkmalpflege gestellt. Seit 1995 Stadtgarten und Schwimmbad unter Denkmalschutz! Im Frühsommer 2001 konnte das Parkbad Süd als »freundlicher Veranstaltungsort« eröffnet werden und steht seitdem den Castroper Bürgern zur Verfügung als Treffpunkt in der Gastronomie, als Ort von kulturellen Veranstaltungen im früheren Schwimmbecken oder einfach als Aufenthalt auf der Liegewiese mit Spielplatz und Boule-Bahn.

 

Rahmenprogramm

Ab 18.30 Uhr: Die Gastronomie bietet allen Gästen leckere Snacks und jede Menge Getränke an. Musikalisch werden wir eingestimmt mit: DON & RAY rockin‘ in rhythm.

Anfahrt

Navi: Am Stadtgarten 20, 44575 Castrop-Rauxel

ÖPNV: Linien 341, 353, 378, 480, 482

DB: Bahnhof Süd in Castrop (10 min)

Der Vorname

Literaturprofessor Stephan und seine Frau, die Lehrerin Elisabeth, erwarten Gäste zum Abendessen. Nach Stephans bestem Freund René läuft Elisabeths Bruder Thomas auf, der alle mit der Botschaft überrascht, dass er Vater wird. Bald kreist die Unterhaltung darum, wie das Kind – so es ein Junge wird – denn heißen soll. Thomas nennt einen Namen, der seit Ende des Zweiten Weltkriegs einschlägig vorbelastet ist und eigentlich keine Verwendung mehr findet. Nach erster Überraschung setzt kollektive Empörung ein und die Stimmung vergiftet sich immer mehr. Das ändert sich auch nicht, als Thomas‘ Frau Anna verspätet dazu stößt. Denn der Vorname wird nicht die letzte brisante Enthüllung an diesem Abend gewesen sein.

Regie: Sönke Wortmann
Mit Florian David Fitz, Christoph Maria Herbst, Karoline Peters, Justus von Dohnanyi, Janina Uhse, Iris Berben
Komödie, Deutschland 2018
91 Min.; FSK 6

 

Kurzfilm

Es war schön

Malki, eine junge Israelin, ist vor wenigen Wochen aus Tel Aviv zu ihrem deutschen Freund Laurens gezogen. Sie kann die Sprache nicht und fühlt sich in ihren vier Wänden gefangen. Ein Ausflug zum Schwimmbad soll Abwechslung bringen – doch dort macht sie Bekanntschaft mit einer typisch deutschen Vorschrift: Badekappenpflicht.

Regie / Drehbuch: Naomi Kantor

2018, 24 Min.
ifs Köln