Parkbad Süd zum Rückblick

Im Gründungsjahr der Stadt Castrop-Rauxel wurde 1926 im Stadtteil Castrop das Parkbad Süd als »Städtische Freibadeanstalt« feierlich eingeweiht und der das Parkbad umgebende Stadtgarten angelegt. Nach 65 Jahren wurde es in der Saison 1992 aus Kostengründen geschlossen.Eine Bürgerinitiative gründete den Verein »Hände weg vom Stadtgarten Castrop!« e.V.; es wurde ein Antrag beim Landesamt für Denkmalpflege gestellt. Seit 1995 Stadtgarten und Schwimmbad unter Denkmalschutz! Im Frühsommer 2001 konnte das Parkbad Süd als »freundlicher Veranstaltungsort« eröffnet werden und steht seitdem den Castroper Bürgern zur Verfügung als Treffpunkt in der Gastronomie, als Ort von kulturellen Veranstaltungen im früheren Schwimmbecken oder einfach als Aufenthalt auf der Liegewiese mit Spielplatz und Boule-Bahn.

 

Rahmenprogramm

Ab 18.30 Uhr: Die Gastronomie bietet allen Gästen leckere Snacks und jede Menge Getränke an. Musikalisch werden wir eingestimmt mit: DON & RAY rockin’ in rhythm.

Anfahrt

Navi: Am Stadtgarten 20, 44575 Castrop-Rauxel

ÖPNV: Linien 341, 353, 378, 480, 482

DB: Bahnhof Süd in Castrop (10 min)

Angeregte Unterhaltungen vor und auf der Leinwand:
FilmSchauPlatz in Castrop-Rauxel

Dreimal war das Parkbad Süd in Castrop-Rauxel als FilmSchauPlatz schon dabei und jedes Mal zog das Open Air-Kino mehr Besucher an. So zählten die Veranstalter dieses Jahr rund 500 Zuschauer, die ab dem frühen Abend in den Stadtgarten strömten. Das gleichnamige Restaurant hatte Einiges aufgeboten, von der obligatorischen Bratwurst bis zu geflämmtem Lachs und Ochsenbäckchen, und bis zum Beginn des Filmprogramms war der Stand denn auch entsprechend umlagert. Das Duo DON & RAY sorgte mit Saxophon und Keyboard für die ideale, entspannte Sommerabendmusik, bei der das Publikum überall angeregt plauderte.

Anna Fantl von der Filmstiftung und Philipp Walkenhorst vom lokalen Mitveranstalter, dem Verein Hände weg vom Stadtgarten Castrop! e.V., begrüßten die Zuschauer herzlich und stellten einen Gast vor: der Produzent des Vorfilms, Marius Kimmel, war extra nach Castrop-Rauxel gekommen. Er ließ sich nicht lange bitten und stellte gut gelaunt nicht nur Naomi Kantors Film „Es war schön“ vor, sondern beantwortete auch Fragen zum Thema Filmstudium ganz allgemein. Philipp Walkenhorst präsentierte eine kurze historische Einordnung des Langfilms, „Der Vorname“, dann ging der Projektor an. Es gab riesigen Applaus schon für den Kurzfilm und auch bei „Der Vorname“ brandete immer wieder Gelächter auf. „Mir ist vor Lachen fast die Luft weggeblieben“, fasste eine Besucherin die Stimmung zusammen. Alles in allem ein außergewöhnlich genussreicher und sehr heiterer Abend und ein mehr als gelungener FilmSchauPlatz.

Weiter gehen die FilmSchauPlätze am Dienstag, 6. August, im Schillerpark Haan mit „Die Schöne und das Biest“ und am Mittwoch, 7. August, in Oberhausen auf dem Marktplatz Osterfeld mit „Ein Mann namens Ove“.

Der Vorname

Literaturprofessor Stephan und seine Frau, die Lehrerin Elisabeth, erwarten Gäste zum Abendessen. Nach Stephans bestem Freund René läuft Elisabeths Bruder Thomas auf, der alle mit der Botschaft überrascht, dass er Vater wird. Bald kreist die Unterhaltung darum, wie das Kind – so es ein Junge wird – denn heißen soll. Thomas nennt einen Namen, der seit Ende des Zweiten Weltkriegs einschlägig vorbelastet ist und eigentlich keine Verwendung mehr findet. Nach erster Überraschung setzt kollektive Empörung ein und die Stimmung vergiftet sich immer mehr. Das ändert sich auch nicht, als Thomas‘ Frau Anna verspätet dazu stößt. Denn der Vorname wird nicht die letzte brisante Enthüllung an diesem Abend gewesen sein.

Regie: Sönke Wortmann
Mit Florian David Fitz, Christoph Maria Herbst, Karoline Peters, Justus von Dohnanyi, Janina Uhse, Iris Berben
Komödie, Deutschland 2018
91 Min.; FSK 6

 

Kurzfilm

Es war schön

Malki, eine junge Israelin, ist vor wenigen Wochen aus Tel Aviv zu ihrem deutschen Freund Laurens gezogen. Sie kann die Sprache nicht und fühlt sich in ihren vier Wänden gefangen. Ein Ausflug zum Schwimmbad soll Abwechslung bringen – doch dort macht sie Bekanntschaft mit einer typisch deutschen Vorschrift: Badekappenpflicht.

Regie / Drehbuch: Naomi Kantor

2018, 24 Min.
ifs Köln