Golf-Club Gut Neuenhof zum Rückblick

Fröndenberg/Ruhr, die südöstlichste Stadt des Ruhrgebiets, zeichnet sich durch zahlreiche Freizeitmöglichkeiten in der Region aus. Zwei Golfanlagen, der RuhrtalRadweg und die Zabelroute sowie der WestfalenWanderWeg und 13 Reitanlagen laden dazu ein, die Stadt jeweils auf ganz eigenen Wegen kennen zu lernen. Mit seiner 500-jährigen Geschichte bietet das Gut Neuenhof die idealen Voraussetzungen für einen Golfplatz der Extraklasse.

Die offene und weitläufige Gestaltung der Anlage bietet Besuchern einen herrlichen Blick in die angrenzende Regionen des Sauerlandes und der Metropolregion Ruhr.

Rahmenprogramm

Ab 19:30 Uhr: Golfschnupperstunden für Anfänger, Showprogramm rund ums Golfen, ermäßigtes Greenfee für Gastgolfer.

Bewirtung vor Ort durch das Restaurant »il campo«. Für alle Gäste,  die stilecht mit Mofa, Mokick oder Moped anreisen, wird eine Ausstellungsfläche als Sonderparkfläche bereitgehalten und vom Bürgermeister der Stadt auf ein Kaltgetränk eingeladen. Eine Jury wird die Gefährten sichten und das schönste Zweirad mit einem Schnuppergolfkurs prämieren.

Anfahrt

Navi: Eulenstraße 58, 58730 Fröndenberg

ÖPNV: Vom Dortmunder Hauptbahnhof aus erreicht man mit dem Regionalexpress (Sauerlandexpress) den Fröndenberger Bahnhof in ca. 23 Minuten. Von hier aus die Bus­linie C 73, (Richtung: Bahnhof Park + Ride Fröndenberg) bis Haltestelle »Abzweigung Hohenheide« nehmen und dann sechs Minuten Fußweg zum Clubhaus des Golf-Clubs. Alternativ vom Bahnhof aus die Buslinie C 72 (Richtung: Bahnhof Park + Ride Fröndenberg) bis Haltestelle »Springstraße« wählen und dann elf Minuten Fußweg zum Clubhaus des Golf-Clubs.

Wichtig: Für die Rückfahrt zum Bahnhof nach Ende des Filmes steht keine Busverbindung zur Verfügung.

Eine tropische Nacht in Fröndenberg

Knapp 400 Zuschauer lagerten auf dem makellosen Rasen des Golf-Clubs Gut Neuenhof in Fröndenberg und genossen einen FilmSchauPlatz bei tropischen Temperaturen. Viele waren schon früh gekommen und trotzten bei Golf-Schnupperkursen der Hitze oder probierten das leckere gastronomische Angebot des Restaurants im Golfclub. Und natürlich fuhren einige Besucher auf zwei Rädern vor, um am Mofa-Wettbewerb im Vorprogramm teilzunehmen. Die Auswahl war klein, aber fein: Eine NSU Quickly von 1955 war dabei, die es immerhin noch im März 2019 von Wickede nach Norddeich und zurück geschafft hatte, eine Puch MS 25 von 1974 oder eine Simson Schwalbe von 1985, alles Schätze, die zahlreiche Neugierige anzogen. Die Jury aus Fröndenbergs Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe, Sabine Dettmann von der Stadt Fröndenberg und Anna Fantl von der Filmstiftung hatte keine leichte Aufgabe, konnte sich aber nach einer längeren Jurysitzung entscheiden: Den ersten Preis, einen Golfkurs bis zur Platzreife, gewann Peter Röhr, Besitzer der NSU, der zweite und dritte Preis, jeweils ein Golf-Schnupperkurs, gingen an Sascha Hesse für seine Puch beziehungsweise Nils Kilka für die Simson Schwalbe.

Schließlich begrüßten Anna Fantl, Bürgermeister Rebbe und Hubert Sallamon als Vertreter der Stadt und Edgar Dallmayr, Präsident des Golfclubs, die Gäste herzlich. Viel Applaus gab es bei der Preisverleihung des Wettbewerbs für „mofa-ähnliche Fahrzeuge“ (Friedrich-Wilhelm Rebbe). Anna Fantl wurde von einer talentierten Nachwuchs-Moderatorin unterstützt: Leni, 9 Jahre, hatte im Vorfeld mutig versprochen, dass sie den Programmflyer der FilmSchauPlätze auswendig lernen würde, und kündigte sehr charmant die nächsten Termine an. Einen Filmtipp hatte sie auch bereit: „Die Schöne und das Biest“, den sie schon kannte und allen wärmstens empfahl (6. August in Haan). Derart entspannt lehnten sich die Zuschauer zurück und genossen das Filmprogramm: Geschmunzelt wurde beim Vorfilm „Ascona“ über einen Minigolf-Club, viel gelacht dann bei „25 km/h“. „Das war ja mal toller Filmabend“, war die einhellige Meinung am Schluss.

Die nächste Station der FilmSchauPlätze ist Burg Ramsdorf im Münsterland, wo am Donnerstag, 25. Juli, „Tulpenfieber“ ausbricht.

25 km/h

Christian reist als Business Man rastlos durch die Welt. Die Frage nach dem, was er gut kann, beantwortet er so: Einchecken auf den letzten Drücker. Christian kommt wenig überraschend, wenngleich unverschuldet zu spät zurück nach Hause zur Beerdigung seines Vaters. Sein Bruder Georg, der hier, im schwäbischen Kaff hinter den sieben Bergen der enttäuschten Hoffnungen und Träume stecken blieb, ist darüber echt angefressen. Die Brüder prügeln sich. Später in der Nacht, nach einer heftig umkämpften Partie Tischtennis, raufen sie sich zusammen und schwingen sich auf ihre alten frisierten Mofas für eine spontane Spritztour – rauf zur Ostsee. In der Hitze der Begeisterung übersehen sie glatt, dass sie ihre Festtagsanzüge noch anhaben.

Regie: Markus Goller

Mit Lars Eidinger, Bjarne Mädel,

Sandra Hüller, Wotan Wilke Möhring, Franka Potente, Alexandra Maria Lara;

Roadmovie, D 2018; 116 Min.; FSK 6

 

Kurzfilm

Ascona

“Ascona” beschäftigt sich mit einem Ort, der aus der Zeit gefallen scheint, sich seit den 1950er Jahren nicht verändert hat, aber immer noch existiert. Ein Minigolfplatz wird zu einer Analogie einer Gesellschaftsanalyse.

Regie, Buch und Bildgestaltung, Montage: Julius Dommer
2019, 15 Min.
KHM Köln