Flottmannhallen

70 Jahre wurden in dem fünfschiffigen Jugendstilbau von 1909 Bohrhämmer und Kompressoren für den Bergbau weltweit gebaut, bevor 1986 Kunst und Kultur einzogen. Kabarett & Comedy, Schauspiel & Figurentheater, Zirkus und Tanz, Jazz-Musik, Jugendkultur und Kunstausstellungen. Das alles spielt sich seitdem hinter der denkmalgeschützten Fassade im Herner Süden ab. Dazu außen ein weitläufiger Skulpturenpark plus restauriertem Jugendstil-Tor. Während des 1. Weltkriegs wurden Frauen als Hilfs­arbeitskräfte in der Produktion eingesetzt. 1919 werden die Frauen durch einen Boykott der Männer wieder aus dem Betrieb herausgedrängt.

Rahmenprogramm

Ab 20 Uhr: die Gruppe „Orient-Express“ präsentiert Lieder aus aller Welt bis Film­beginn.

Anfahrt

Navi: Strasse des Bohrhammers 5, 44625 Herne

Bus: Linie 312, Haltestelle Flottmann-Hallen (gleichzeitig auch Haltestelle für Rückfahrten Richtung Herne-Bahnhof / Wanne-Eickel).

Von der Haltestelle 3 min. Fußweg zu den Flottmann-Hallen.

U-Bahn: Linie U35 / Campuslinie, Haltestellen Hölkeskampring oder Berninghausstraße. Von den Haltestellen 10 min. Fußweg zu den Flottmann-Hallen.

Die andere Seite der Hoffnung

Der junge Syrer Khaled gelangt als blinder Passagier nach Helsinki. Dort will er Asyl beantragen. Als die finnischen Behörden

entscheiden, Khaled in die Ruinen von Aleppo zurückzuschicken, beschließt dieser, illegal im Land zu bleiben. Wikström hingegen ist ein fliegender Händler für Männerhemden und Krawatten. In der Mitte des Lebens angekommen, verlässt er seine Frau, gibt seinen Job auf und profiliert sich kurz­fristig als Poker-Spieler. Von dem wenigen Geld, das er dabei gewinnt, kauft er ein heruntergewirtschaftetes Restaurant in einer abgelegenen Gasse von Helsinki. Im Innenhof findet Wikström den schlafenden Khaled vor – und stellt den Syrer als Putzkraft und Tellerwäscher an. Für einen Moment zeigt sich das Leben von seiner sonnigen Seite.

Regie: Aki Kaurismäki
Mit Sherwan Haji, Sakari Kuosmane, Ilkka Koivula, Janne Hyytiäinen, Nuppu Koivu
Drama/Komödie,
Finnland, Deutschland 2017
98 Min.
FSK 6

 

Kurzfilm

Obon

Akiko Takakura ist eine der letzten Überlebenden der Atombombenexplosion in Hiroshima. An Obon, dem japanischen Fest der Toten, wird sie heimgesucht von Erinnerungen. Ihre Kindheit bestand nur aus Zurückweisungen und Schlägen. Doch in den Trümmern der vernichteten Stadt findet Akiko endlich die Liebe ihres Vaters.

Regie Andre Hörmann
Animation Samo
Produktion: Hörmann/ Vizion
15 min