Marktplatz Osterfeld Rückblick

In diesem Jahr finden die FilmSchauPlätze erstmalig auf dem Marktplatz in Oberhausen-Osterfeld statt. Dieser vor kurzem neu gestaltete Platz ist seit vielen Jahren zweimal in der Woche geprägt vom Wochenmarkt. Über das Jahr verteilt finden auch viele Feste hier statt. Osterfeld ist seit 1929 ein Stadtteil von Oberhausen. Zuwanderung und Tradition sind seit jeher Themen im Viertel. Viele Menschen lebten früher von der Arbeit im Bergbau und der Stahlindustrie. Der Strukturwandel hat natürlich auch Osterfeld getroffen und so wurde die Zeche 1988 still gelegt. Im Jahr 1999 wurde aus dem Gelände der ehemaligen Zeche Osterfeld die Landesgartenschau OLGA. Der Olga Park ist auch heute noch ein beliebter Ort für die Osterfelder. Das Café Jederman, das durch die Caritas betrieben wird, ist Kooperationspartner der Stadt. Menschen mit Handicap arbeiten in Küche und Service und sorgen bestens für das leibliche Wohl der Besucher. Ebenso dabei ist die Fleischerei Surmann.

Rahmenprogramm

Das Vorprogramm mit Musik beginnt ab 20 Uhr. Unternehmen und Vereine aus Osterfeld werden sich ebenfalls beteiligen und die Arbeit in Osterfeld präsentieren.

Anfahrt

Navi: Marktplatz Osterfeld (Parkmöglichkeiten in den umliegenden Straßen) 46117 Oberhausen

Der Marktplatz befindet sich im fußläufigen Teil. Er ist von allen Seiten erreichbar.

ÖPNV: Ab Oberhausen Hauptbahnhof: SB 92, SB93, 956 bis Osterfeld Mitte. Dann ca. 120 m Fußweg vorbei am Supermarkt – dann links halten und immer geradeaus.

Ein Dorf sieht schwarz

Frankreich im Jahr 1975: Seyolo Zantoko ist Arzt und stammt aus dem Kongo. Als er einen Job in einem kleinen Kaff nördlich von Paris angeboten bekommt, beschließt er, mit seiner Familie umzuziehen. Sie erwarten Pariser Stadtleben, treffen aber auf Dorfbewohner, die zum ersten Mal in ihrem Leben einem afrikanischen Arzt begegnen und alles tun, um den »Exoten« das Leben schwer zu machen. Aber wer mutig seine Heimat verlassen hat und einen Neuanfang in einem fremden Land wagt, der lässt sich so leicht nicht unterkriegen.– Kamini, YouTube-Star und Sohn von Seyolo Zantoko, landete 2006 einen Hit mit seinem Song »Marly-Gomont« und entwickelte daraus die Filmidee über die unglaubliche Lebensgeschichte seiner Eltern.

Regie: Julien Rambaldi
Mit Marc Zinga, Aïssa Maïga und Bayron Lebli
Drama/Komödie, Frankreich 2016
94 Min.
FSK 0

 

Kurzfilm

Fasse dich kurz!

Was passiert mit den gelben Skulpturen am Straßenrand, wo heute fast jeder seine Telefonzelle in der Hosentasche trägt? »Fasse Dich kurz!« ist die letzte Episode einer Trilogie, die verschwindende Automaten des Ruhrgebiets ins Zentrum stellt und dabei Zufallsprotagonisten eine Stimme gibt.

Regie: Johannes Klais und Florian Pawliczek
Dokumentarfilm
2018, 14 Min